Hotel-Gasthof zum Schwan

Hotel-Gasthaus Zum Schwan

Tel: (09524) 30 35 48
Tel: (09524) 30 35 52
Fax: (09524) 30 35 49

E-Mail:
info@zeilerschwan.de

Vom hässlichen Entlein zum stolzen Schwan

Der Hotel-Gasthof „Zum Schwan” liegt an der alten Straße von Zeil nach Bamberg, etwa auf halbem Weg vom ehemaligen „Unteren Tor” zur Kreuzkapelle am alten Friedhof. Seine Erbauung geht auf ein Gesuch des Zeiler Kastners Johann Rudolph Moser an den Bamberger Fürstbischof Lothar Franz von Schönborn aus dem Jahr 1702 zurück. Zu späterer Zeit wurde aus der Residenz des Kastners ein Gasthaus mit eigener Brauerei, das im Laufe der Jahre mehr und mehr verfiel. 1995 kauften die Familien Willms und Helleberg das baufällige Zeugnis vergangener Gastwirtschaftspracht. An dem einst stattlichen Gebäude stand einiges zu richten an.

Angefangen bei dem heute so prächtigen Fachwerk, das grau unter Putz lag. Als an der Westseite die Rigips-Verkleidung entfernt wurde, kam einem Putz und Mauerwerk aus den Gefachen entgegen. Bei genauerer Betrachtung des Dachstuhls wurde schnell deutlich, dass dieser nicht mehr richtig verankert und inzwischen 24 cm aus der Flucht war.

Zu diesen vielen Baustellen kamen dann noch die Auflagen des Denkmalamtes. Beim Aufbau des Fachwerks und des Gemäuers wurden Schilfmatten und Lehmputz verwendet. Die teilweise vorhandenen Stuckdecken wurden wieder neu aufgebaut und ergänzt. Es wurden handwerklich solide Sprossenfenster eingebaut und schließlich auch der Außenanstrich nach den Wünschen der Denkmalpflege umgesetzt.

Der heutige Zeiler Schwan

Das Tonnengewölbe überspannt mittlerweile einen Weinkeller mit wunderbaren alten Steinplattenboden und alten fränkischen Tischen und Stühlen. Obergeschoss und Dachgeschoss beherbergen nun Ferienwohnungen, die im Landkreis sicher ihres gleichen suchen.

Nicht nur, weil das Haus Ihnen mit Stuckdecken und massiven Holzfußböden Charakter gibt. Sondern auch, weil man sich nicht scheute, halb Europa nach Franken zu holen. Die Wohnräume, Küchen und Bäder sind exquisit ausgestattet, beispielsweise mit echten Bildern, handbemalten Fliesen aus Spanien und englischem Sanitär-Porzellan und Armaturen.